Die Monsis sind nicht am Reißbrett entstanden, sondern auf Papier.
Angefangen hat alles mit Jennifer und einer einzigen gezeichneten Figur.
Während der Coronazeit suchten mein Mann und ich nach einem Blickfang für
sein Unternehmen. Ein knuffiges, unperfektes und bodenständiges Wesen sollte
es sein. Wochenlanges Zeichnen, Radieren und Planen führten zum Erfolg. Die
erste Figur namens Manni erblickte das Licht der Welt.
Gezeichnet, verworfen und noch einmal gezeichnet wird in Hamburg Kirchwerder.
In der heutigen Zeit muss alles schnell, perfekt und korrekt sein. Das baut,
aus eigener Erfahrung, viel Druck und Frust in einem auf. Die Monsis sollen
anderen – hauptsächlich Kindern – das Gefühl und die Sicherheit geben, dass
es in Ordnung ist, wie man ist, und dass es nichts gibt, was perfekt ist oder
perfekt sein muss. Dass es nicht schlimm ist, wenn etwas nicht auf Anhieb
klappt. Und dass das Leben weitergeht, wenn man mal verliert.